/

     

Dr. Alexander Persike






                                       

Rechtsanwalt und Notar

geb. 1949 in Brandenburg

vertretungsberechtigt bei allen deutschen Amtsgerichten und Landgerichten, beim Kammergericht sowie alle  weiteren Oberlandesgerichten


  • Rechtsanwalt seit 1979, Notar seit 1991
  • Gründungsmitglied der Sozietät
  • Promotion im Arzthaftungsrecht


Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Gesellschaftsrecht
  • Grundstücksrecht
  • WEG-Recht

 

Mitglied des Deutschen Anwaltvereins und im Verband Deutscher Anwaltsnotare

Fremdsprachenkenntnisse:
 
Englisch, Russisch, Spanisch

dr.persike@ra-und-notare.de

Assistentin:

Frau Meusel: 030/20122-58
meusel@ra-und-notare.de

Sekretariat:

Herr Schmidt: 030/20122-58
schmidt@ra-und-notare.de

Frau Prevot: 030/20122-58
prevot@ra-und-notare.de

 

 

<< zur Übersicht
 

 

 


  

 

 


 


 

Mandanteninformationen

Zurück zur Übersicht

Wohnen + Immobilien

Grundbuch & Verfahren in Grundbuchsachen 
Montag, 04.04.2016

Titelanpassung erst nach Grundbuchberichtigung - Volmer zum Beschluss des BGH vom 19.11.2015

Der BGH hat zur Berücksichtigung der Rechtsnachfolge in der Zwangsvollstreckung Stellung bezogen. Es ging um die Vollstreckung in das Grundstück einer Gemeinschaft bürgerlichen Rechts, wenn einer der Gesellschafter verstorben und infolgedessen die Gemeinschaft faktisch aufgelöst ist. Da die Gemeinschaft aber eben nur faktisch erlischt, im Grundbuch aber bis zur offiziellen Änderung weiter eingetragen ist, gelten die im Grundbuch (noch) eingetragenen (bisherigen) Gesellschafter weiterhin als Gesellschafter der Schuldnerin. Dies ergebe sich aus einer entsprechenden Anwendung der §§ 1148 S. 1 und 1192 Abs. 1 BGB, meint der BGH (BGH, Beschluss vom 19.11.2015 - V ZB 201/14).

Volmer stimmt dem Urteil nicht zu. Seiner Meinung nach bedürfe es nicht - wie vom BGH gefordert - einer Titelanpassung analog § 727 ZPO. Vielmehr müsse die GbR selbst für eine erforderliche Änderung des Grundbuchs sorgen. Dafür spreche auch, dass nur die Gesellschafter der GbR Einblick in die richtige Zusammensetzung der Gesellschafter haben, nämlich aus dem Gesellschaftsvertrag und etwaigen weiteren Abreden. Die Gläubiger dagegen, die eine Titelanpassung betreiben müssten, hätten diesen Einblick regelmäßig nicht. Dies gelte umso mehr, wenn der Gesellschaftsvertrag Nachfolgeklauseln enthält. Daher müsse man in der Praxis mit der Titelanpassung bis nach der Grundbuchberichtigung warten.

Dieser Beitrag wurde erstellt von RA Christian Dierks, Leipzig.

Zurück zur Übersicht